Weihnachtsgeschenke sind eine kostspielige Sache. Wer zu Weihnachten zu allem Überfluss kein zusätzliches Weihnachtsgeld bekommt, kann sich im Januar auf ein deftiges Loch in der Haushaltskasse freuen – es sei denn, man nimmt einen Kredit zu Weihnachten auf. Die Idee eines Kredites ist allerdings nicht unumschränkt gut.
Der Beschenkte – lohnt sich das?
Viele Menschen sind an Weihnachten gezwungen, Personen Geschenke zu machen, die sie gar nicht wirklich mögen. Schwiegereltern, Kollegen, Nachbarn – die Liste ist schier endlos. Nur, um sie zu beeindrucken, schenkt man teurere Geschenkideen, als man sich wirklich leisten kann und will, und nimmt womöglich auch deswegen einen Kredit auf. Dabei fühlt man sich sicherlich wohler, wenn man nur eine Kleinigkeit schenkt, die dafür persönlich ist und gleichzeitig nicht viel Geld verschlungen hat. Eine ganz andere Sache ist das natürlich, wenn man dem festen, langjährigen Partner zu Weihnachten gern einen großen Flachbildfernseher schenken möchte und dieser mit komfortabler Finanzierung angeboten wird…
Die Rückzahlungsvereinbarung
Kredite müssen natürlich auch zurückgezahlt werden. Ganz gleich, ob es sich nun um einen Konsumkredit oder eine Finanzierung handelt – bevor man sich dafür entscheidet, sollte man immer hinterfragen, ob man das geliehene Geld auch zurückzahlen kann, ohne sich selbst in größere Schwierigkeiten zu bringen. Wenn man die monatlichen Raten problemlos begleichen kann, dann darf man ruhig über einen Kredit nachdenken, sofern es wirklich das ist, was man auch selbst tun möchte. Andernfalls gibt es noch viele andere schöne Geschenkideen zu Weihnachten, die nicht viel Geld kosten und letztendlich nur den Käufer unglücklich machen – und das noch für ziemlich lange Zeit nach Weihnachten.
Eigene Entscheidungen treffen
Wer kreditwürdig ist, wird bestimmt häufiger um Weihnachten herum auf teure Geschenke angesprochen. Die Schuldigen stammen häufig aus der Familie, denn innerhalb der Familie kann man sich ruhig auch einmal teurere Geschenke machen – sofern man das denn möchte. Gerade Kindern und Enkelkindern kann man aber auch ein Angebot machen, um sie nicht enttäuschen zu müssen: Man könnte beispielsweise die Hälfte des Kredits zahlen. Auf diese Weise lernen Jugendliche und junge Erwachsene, was es bedeutet, verantwortungsbewusst mit einem Kredit und finanziellen Verbindlichkeiten umzugehen; ein schöneres, wertvolleres Geschenk kann man ihnen vielleicht gar nicht machen. Alternativ sucht man eine andere Methode, günstiger an das Wunschgeschenk zu kommen, indem man es etwa gebraucht kauft oder ein günstigeres Modell auswählt, das aber die gleichen Eigenschaften hat und keinen Kredit erfordert.

