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Immobilienfinanzierung
Eine Immobilienfinanzierung kann aus verschiedenen Krediten bestehen, beispielsweise aus dem Kredit der Hausbank und dem Bauspardarlehen einer Bausparkasse. Für einzelne Baumaßnahmen, beispielsweise eine ökologische Sanierung oder den Einbau umweltschonender Heizsysteme, können auch zinsgünstige Förderdarlehen entsprechender Förderbanken bezogen werden.
Immobilienfinanzierungen haben eine sehr lange Rückzahlungslaufzeit - meist über 30 Jahre - da der Tilgungssatz bei anfänglich 1 Prozent liegt. Ein entscheidender Punkt bei einer Immobilienfinanzierung ist die Festlegung der Zinsbindung. Je länger die Zinsbindung gewählt wird, desto optimaler ist die Kalkulationsgrundlage für den Kreditnehmer. In Zeiten niedriger Immobilienkreditzinsen sollten Bauherren und Immobilienkäufer sich diese Zinsen auch für einen Zeitraum von 10 Jahren und länger sichern. Viele Banken bieten heute gegen einen Aufschlag auch Zinsbindungen für 25 Jahre an. Sind die Zinsen im längerfristigen Vergleich hoch und zeichnet sich ein fallender Zinstrend ab, können zunächst variable Konditionen mit der Bank vereinbart werden. Eine Zinsfestschreibung ist dann immer noch möglich. Neben den Zinsen für den Kredit können von der Bank auch Bereitstellungszinsen berechnet werden, wenn der Kredit nicht innerhalb eines bestimmten Zeitraums abgerufen wird. Meist sind jedoch bis zu sechs Monate frei.
Die Zinsen werden bei einer Immobilienfinanzierung zum einen anhand der persönlichen Bonität des Kreditnehmers ermittelt. Zum anderen spielt auch die Qualität der Sicherheit eine Rolle. Meist wird zu Gunsten der Bank eine Grundschuld im Grundbuch eingetragen. Die besten Konditionen kann eine Bank gewähren, wenn nur 60 Prozent der gesamten Kosten über einen Kredit finanziert werden. Der Rest ist dann aus Eigenkapital zu bezahlen. Viele Banken finanzieren aber auch bis zu 100 Prozent der gesamten Finanzierungskosten. Meist wird dann ein Zinsaufschlag erhoben.
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