Hohe Zinsen beim Dispokredit
Der Dispokredit ist ein Kreditrahmen, der auf einem privaten Girokonto eingerichtet werden kann. Einzige Voraussetzung für die Banken ist dabei ein fester monatlicher Gehaltseingang und eine positive Schufa-Auskunft. In diesen Fällen kann der Dispokredit je nach Wunsch über das doppelte oder Dreifache des Nettoeinkommens eingerichtet werden.
Verfügungen über den Dispokredit sind individuell je nach Wunsch möglich. Hieraus ergibt sich für die Bank allerdings die Anforderung, dass die Gelder der Kunden vorgehalten werden müssen, um diese bei Bedarf auszahlen zu können. Dies jedoch ist mit hohen Kosten verbunden, weshalb der Dispokredit einer der teuersten Kredite überhaupt ist. Einige Institute berechnen hierfür bis zu 16% p.a. effektiv, wodurch eine hohe Zinsbelastung entsteht. Diese wird umso größer, je mehr der Dispokredit in Anspruch genommen wird.
Den Dispokredit umschulden
Diese hohen Zinsen für den Dispokredit müssen jedoch nicht hingenommen werden, denn Kontoinhaber können ihren Dispokredit umschulden. Eine solche Umschuldung ist grundsätzlich jederzeit möglich, da für den Dispokredit keine Kündigungsfristen gelten. Die Rückzahlung ist dabei einzig durch Überweisung des noch offenen Kreditbetrages möglich.
Für die Umschuldung des Dispokredites eignet sich in erster Linie der klassische Ratenkredit. Er kann oft bereits ab 500 Euro aufgenommen und in Raten von 12-84 Monaten zurückgezahlt werden. Die Laufzeit des Kredites kann dabei durch den Kreditnehmer selbst festgelegt werden, wodurch Kreditkunden auch Einfluss auf die monatliche Kreditrate nehmen können. Durch Vereinbarung längerer Laufzeiten ist es möglich, die monatliche Kreditbelastung zu reduzieren und den Kredit dann in kleinen monatlichen Raten zurückzuzahlen.
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Die Zinskosten reduzieren
Die Umschuldung eines Dispokredites kann sich aus mehreren Gründen lohnen. So ist es mit der Umschuldung in einen Ratenkredit unter anderem möglich, die hohe Zinsbelastung zu reduzieren, denn viele Ratenkredite werden mit Zinssätzen von 4-10% p.a. angeboten. Dabei ist zu beachten, dass es sowohl bonitätsabhängige wie auch bonitätsunabhängige Kredite gibt. Bonitätsabhängige Ratenkredite orientieren ihre Zinssätze an der Bonität der Kreditnehmer. Ist diese positiv, werden niedrige Zinsen berechnet, bei einer etwas geringeren Bonität muss mit Zinsaufschlägen gerechnet werden. Bei bonitätsunabhängigen Krediten hingegen orientieren sich die Zinssätze einzig an der Kreditlaufzeit sowie der Kreditsumme. Diese Angebote sind weitaus transparenter und können so über das Internet leicht einem Vergleich unterzogen werden.
Feste Rückzahlungsbeträge sichern
Eine Umschuldung vom Dispokredit ist aber nicht nur wegen der niedrigeren Zinsen ratsam, auch aufgrund der festen monatlichen Rückzahlungsbeträge kann sich ein solcher Kredit durchaus lohnen. Schließlich finden sich beim Dispokredit keine festen Rückzahlungsvereinbarungen. Die Rückzahlung kann frei erfolgen und wird in vielen Fällen durch den Eingang der Gehaltszahlungen getätigt. Da jedoch keine Rückzahlung notwendig ist, wird der Dispokredit häufig auch nicht getilgt, so dass die hohen Zinszahlungen über viele Monate aufrecht erhalten bleiben. Anders jedoch bei Ratenkrediten. Hier wird eine monatliche Kreditrate in den Verträgen fest vereinbart. Bei Zahlung dieser vertraglich geregelten monatlichen Raten ist der Kreditnehmer dann am Ende der Laufzeit schuldenfrei.

