Darlehen

Bei einer Darlehnsvergabe handelt es sich um einen schuldrechtlichen Vertrag, der zwischen einem Kreditgeber und einem Kreditnehmer geschlossen wird.
Durch die Herausgabe eines Darlehens durch den Darlehnsgeber gibt dieser dem Kreditnehmer Geld oder Sachwerte (Leasing) zur freien oder vereinbarten Verwendung für einen festgelegten Zeitraum.

Die Rückzahlungsmodalitäten bezeichnen im einzelnen die Art des Darlehns, wie z. B. ein ‘entfälliges’ Darlehen. Hier zahlt der Kreditnehmer, der die Summe schuldet, diese am Ende der Laufzeit in einem Betrag zurück, während er während der Laufzeit nur die Zinsen gezahlt hat. Das Annuitätendarlehen kennt eine jährlich immer gleichbleibende Zahlung von Zinsen und Tilgung. Dadurch wird beispielweise eine Hypothek durch den sich erhöhenden Tilgungsanteil und sinkenden Zinsanteil bei einer Tilgung von 1% nach ca. 33 Jahren getilgt. Beim Tilgungsdarlehen bleibt die Tilgung stets gleich hoch, die Zinsen werden aus dem verbleibenden Kapital berechnet, wodurch die Raten während der Laufzeit sinken.

Beim Laufzeitdarlehen wird der Zinsbetrag für die gesamte Laufzeit dem Darlehnsbetrag zugeschlagen. Bis zum Ende der Laufzeit erfolgt eine gleichbleibende Tilgung. Beim Bauspardarlehen erhält der Darlehnsnehmer auf einen in der Regel zu 40 % angesparten Vertrag ein Darlehen von 60 %, das meist zu einem günstigen Zinssatz gegeben wird, aber mit 7 % in ca. 11 Jahren zu tilgen ist.

Jedes Darlehen hat durch die mögliche Verwendbarkeit, Laufzeit oder Sicherungsstellung ihre eigene Richtigkeit in der Form, weswegen eine Vergleichbarkeit sich nicht anbietet.