Bilanzen

Bilanzen sind mit einer Waage zu vergleichen, wie es als italienisches Wort “bilancia” aussagt. Beide Seiten sollen selbes Gewicht aufweisen, so auch in der Buchhaltung in Unternehmen. Die Aufstellung von Vermögen und Schulden haben jeweils eine Seite auf der Aktiva und Passiva. So ist deutlich zu sehen, in welchem Verhältnis Einnahmen und Ausgaben stehen. Die Aktiva-Seite zeigt die Mittelverwendung wie Rohstoffe, Immobilien und Maschnen an, die als Ausgaben zu sehen sind. Dagegen stellt die Passiva-Seite die Mittelherkunft wie z.B. Einnahmen und Kapital gegenüber. Die Mittelherkunft kann Fremd- und Eigenkapital sein.

Fremdkapital können Darlehen und Anleihen sein. Die Bilanz stellt also Gewinn und Verlust dar. Während auf einem Bankkonto das “Haben” das Guthaben ist, welches eine positive Zahl haben sollte, ist es bei der Buchhaltung umgekehrt zu sehen.

Die Gewinnermittlung des Unternehmens wird zu einem Stichpunkttag aufgestellt. Begonnen wird mit der Anfangsbilanz zum Geschäftsstart, die das derzeitige Kapital aufzeigt, während die tatsächliche Wirtschaftlichkeit in der Jahresbilanz am Jahresende am meist gewählten Stichpunkttag zur eigenen Information oder für Dritte dargestellt wird. Dieses gilt für laufende Bilanzen. Die Bilanzsumme muss am Ende auf beiden Seiten gleich sein. Die Aufstellung der Bilanzen ist im Handelsbuch geregelt, welches den gesetzlich vorgeschriebenen Aufbau zeigt.
Voraussetzung für die Bilanzierung ist auch die regelmäßige Inventur. Auch Abschreibungen sind für Bilanzen Ausschlag gebend. Nach vollständiger Buchung aller Geschäftsvorfälle in der abzuschließenden Periode ist die Schlussbilanz die Grundlage für die erneute Eröffnungsbilanz für eine neue Rechnungsperiode. Die Bilanzierung ist Ausbildungsinhalt von z.B. Bürofachkräften wie Buchhaltern und Bürokaufleuten.