|
Laufzeit eines Kredits
Als Laufzeit eines Kredits bezeichnet man den Zeitraum innerhalb derer der Kreditbetrag samt Zinsen zurückzuzahlen ist. Dieser Zeitraum wird im Kreditvertrag zwischen dem Kreditgeber und dem Kreditnehmer vereinbart. Meist sind monatliche Raten fällig, zusätzlich sind noch Zinsen zu zahlen. Kreditlaufzeiten werden in der Regel in Monaten angegeben.
Man unterscheidet zwischen kurz-, mittel- und langfristigen Krediten. Kurzfristige Kredite sind Kredite, deren Laufzeit unter einem Jahr liegt. Ein Beispiel dafür ist der Dispositionskredit, der bei der Überziehung eines Kontos automatisch beginnt und so schnell wie möglich zurückzuzahlen ist. Als mittelfristige Kredite werden Kredite mit einer Laufzeit zwischen einem und vier Jahren bezeichnet, wie sie oft Geschäfte in Form von Ratenkäufen anbieten. Langfristige Kredite haben eine Laufzeit von über vier Jahren und dienen oft besonders großen Anschaffungen wie z.B. dem Hausbau.
Bei der Wahl der Kreditlaufzeit sollte insbesondere die eigene finanzielle Situation im Vordergrund stehen. Nach Abzug aller Kosten für Essen, Strom, Wasser, Heizung, Miete und sonstigen anfallenden Kosten vom Monatsgehalt sollte der Betrag, der monatlich zu zahlen ist, also Rate plus Zinsen, noch übrig sein. Sinnvoll ist auch ein Restbetrag für Notfälle bzw. unerwartete Kosten.
Vorteil von Krediten mit kurzen Laufzeiten ist, dass der Kredit schneller vom Tisch ist und insgesamt weniger an den Kreditgeber zu zahlen ist, da weniger Monatszinsen anfallen. Allerdings sind hohe monatliche Raten fällig, die sich nicht jeder leisten kann. Bei einer langen Kreditlaufzeit ist monatlich nur ein kleiner Betrag zurückzuzahlen, allerdings kommen mehr monatliche Zinsen dazu.
|